Wie gelingt berufliche Inklusion im ersten Arbeitsmarkt – auch für Menschen mit einer IV-Rente?
Dieser Frage widmet sich das zweitägige Fachseminar „Arbeitsinklusion in der Praxis“ am 5.–6. Mai 2026 an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit.
Viele Menschen mit IV-Rente streben eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt an. Der Weg dorthin wirft jedoch zentrale Fragen auf: Welche Voraussetzungen sind für eine nachhaltige Integration erforderlich? Wie können Arbeitgebende für inklusive Arbeitsplätze gewonnen und kompetent begleitet werden? Welche Auswirkungen hat ein Einkommen auf Rente und Ergänzungsleistungen? Und welche Rolle spielt Job Coaching im gesamten Integrationsprozess?
Das Seminar greift diese Themen entlang der Phasen von Supported Employment auf – von der Situationsanalyse über die Stellensuche und Arbeitgeberansprache bis hin zur langfristigen Begleitung im Betrieb.
Neben fachlichen Inputs steht die praxisorientierte Auseinandersetzung im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden arbeiten mit Fallbeispielen, reflektieren typische Herausforderungen im Vermittlungsprozess und erhalten im Austausch mit einem Arbeitnehmer mit IV-Rente, seiner Arbeitgeberin sowie einer begleitenden Job Coach vertiefte Einblicke aus erster Hand.
Das Seminar wird von den Fachberaterinnen für Arbeitsinklusion, Selina Süsstrunk und Juliana Schneider, durchgeführt. Dabei werden Praxiserfahrungen aus der Stiftung Profil – Arbeit & Inklusion systematisch eingebracht.
Das Fachseminar steht allen Interessierten offen; es bestehen keine Zulassungsbedingungen.
Datum: 5.–6. Mai 2026
Ort: Hochschule Luzern – Soziale Arbeit


